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 Die Energiewende ist im Gange seit die Bundesregierung am 8. Juli 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie und die Abschaltung aller deutschen Kernkraftwerke bis 2022 beschlossen hat. Im Dezember 2015 hat die Weltklimakonferenz in Paris ein Übereinkommen über die Klimapolitik beschlossen und die einzelnen Länder haben Reduktionsziele für den Ausstoß von Treibhausgasen - damit den schrittweisen Ausstieg aus der fossilen Verbrennungswirtschaft - zugesagt. Oberstes Ziel ist es den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius und maximal auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. In der seitdem vergangenen Zeit hat im Dezember 2018 in Kattowitz eine weitere Klimakonferenz stattgefunden, die ein Regelwerk zur Umsetzung und Fortschreibung der in Paris vereinbarten Ziele erarbeitet hat.

 Die reale Entwicklung in der Zeit seit 2015 zeigt jedoch, dass keine Rede davon sein kann, dass der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 global vermindert wurde, im Gegenteil, er war noch nie so hoch wie heute. Insbesondere hat auch Deutschland seine Ziele weit verfehlt. Während im Bereich der Erzeugung regenerierbarer Energien Anfangserfolge erzielt wurden, kommen andere Sektoren nicht voran (siehe nebenstehende Grafik. (Quelle Umweltbundesamt).

Grafik Erneuerbare 2018

Vor diesem Hintergrund geht es uns darum, einserseits das Bewußtsein für die Notwendigkeit des Klimaschutzes (und als Teil davon der Energiewende) zu verstärken, um öffentlichen Druck aufrecht zu erhalten. Da die Energieversorgung sich aber andererseits weg vom zentralen Versorgungsmodell zu dezentralen Strukturen bewegt, wollen wir auf unserer lokalen Ebene Energieproduktion und Klimaschutz anregen und fördern.